14.08.2026 | Quelle: Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) Kulturabteilung

Mehr Teilhabe mit der LWL-MuseumsCard

Mehr Teilhabe mit der LWL-MuseumsCard
LWL-Museumscard bietet erweitertes Ermäßigungssystem für Bürgergeld-Empfänger & Menschen mit Behinderung | © LWL

Tags: #Kultur #Inklusion #NRW #LWL-Museen #Barrierefreie Ausflugsziele #Museum

Erweitertes Ermäßigungssystem und Braille-Aufkleber

Museen neu entdecken, Lieblingsausstellungen wieder besuchen oder spontane Kulturerlebnisse – mit der LWL-MuseumsCard ist das ein Jahr lang möglich. Seit diesem Jahr können noch mehr Menschen die Jahreskarte zum ermäßigten Preis erwerben. Die LWL-MuseumsCard gilt für die Dauer- und Sonderausstellungen der Museen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) und des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR). Inhaber und Inhaberinnen der Karte können ab Kaufdatum ein Jahr lang auf Entdeckungsreise durch die vielfältige Museumslandschaft in Westfalen-Lippe und im Rheinland gehen.

Die LWL-MuseumsCard ist in drei Varianten erhältlich:

  • LWL-MuseumsCard Einzel Erwachsene für 50 Euro
  • LWL-MuseumsCard Ich&Du für 70 Euro: Diese Karte kann auf eine oder zwei Personen ausgestellt werden. Jede eingetragene Person kann eine weitere Person zu einem Museumsbesuch mitbringen. Pro Besuch erhalten dann maximal zwei Erwachsene freien Eintritt.
  • LWL-MuseumsCard Einzel Ermäßigt für 15 Euro

Angebot

LWL - Museumscard

50,00 € für Erwachsene

 50,00€ LWL-MuseumsCard Einzel Erwachsene
15,00€ LWL-MuseumsCard Einzel Ermäßigt*
70,00€ LWL-MuseumsCard Ich&Du (Gilt für Karteninhaber oder -inhaberin und eine Begleitperson)

Ist Ihre letzte spannende Entdeckung schon länger her? Kaum zu glauben, liegt das Unentdeckte doch gleich vor Ihrer Tür. An über 30 beeindruckenden Orten. Und eine Karte öffnet Ihnen die Tür. So oft Sie wollen. Denn die LWL-MUSEUMSCARD ermöglicht Ihnen freien Eintritt in die Dauer- und Sonderausstellungen der Museen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) und die Dauerausstellungen der Museen des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR). Ein Jahr lang ab Kaufdatum können Sie damit zwischen Steinzeit, Römerzeit, Mittelalter, Renaissance, Barock und Industriezeitalter auf Entdeckungsreise gehen.

Faszinierend statt verstaubt

Die LWL-Museen setzen auf zeitgemäße Konzepte: Erleben, Mitmachen, Ausprobieren. So werden Geschichte und Kultur lebendig. Zum Beispiel im LWL-Museum für Archäologie und Kultur in Herne: Hier durchleben Sie in einer einzigartigen, unterirdischen Grabungslandschaft 250.000 Jahre Menschheitsgeschichte in Westfalen. Oder im LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte in Münster, wo Sie große Namen, wertvolle Schätze und unterschiedlichste Kunstepochen entdecken können. Mit der LWL-MuseumsCard erleben Sie viele Veranstaltungen ohne weitere Kosten. Wie beispielsweise die freitagabendliche „Spätschicht“ im LWL-Museum Henrichshütte in Hattingen, mit Hochofenbesuch im Fackelschein. Alle Informationen finden Sie immer aktuell unter www.lwl-museumscard.de.

Das Ticket für große Erlebnisse zum kleinen Preis

Einmal bezahlen, immer wieder nutzen – so rechnet sich die LWL-MuseumsCard ganz schnell. Die Karte gibt es an den Museumskassen oder im Internet. Kleiner Tipp: Machen Sie doch jemandem eine große Freude – mit der LWL-MuseumsCard als Geschenkgutschein.

* Die Ermäßigung gilt bei entsprechendem Nachweis für Studierende, Auszubildende, Bundesfreiwilligendienstleistende, Schüler:innen, Empfänger:innen von laufenden Leistungen nach SGB II und XII sowie für Menschen mit einem Grad der Behinderung (GdB) von mindestens 50%. 

DGS-Führung im LWL-Museum für Kunst und Kultur - © LWL | Hanna Neander
DGS-Führung im LWL-Museum für Kunst und Kultur | © LWL | Hanna Neander

Der Kreis der Ermäßigungsberechtigten wurde dieses Jahr erweitert: Auch Menschen mit einem Grad der Behinderung (GdB) von mindestens 50 sowie Empfänger und Empfängerinnen von Sozialhilfe oder Bürgergeld können die LWL-MuseumsCard zum Preis von 15 Euro erwerben. Wenn es erforderlich ist, erhält eine Begleitperson bei entsprechendem Nachweis freien Eintritt. Bisher war die Vergünstigung nur für Studierende, Auszubildende und Bundesfreiwilligendienstleistende verfügbar.

Neben den neuen Ermäßigungen gibt es eine weitere Verbesserung für mehr Barrierefreiheit: Für die LWL-MuseumsCard stehen jetzt Braille-Aufkleber zur Verfügung. Diese werden auf die Karte geklebt und machen die Karte für blinde und sehbehinderte Menschen leichter ertastbar. So lässt sich die LWL-MuseumsCard im Portemonnaie schnell von anderen Karten unterscheiden. Die Aufkleber sind kostenlos an den Kassen der LWL-Museen erhältlich und können auch in der LWL-Kulturabteilung bestellt werden (lwl-kulturabteilung@lwl.org oder 0251 591-3861).

Ob Römerzeit oder Dinosaurier, Industrie- und Alltagskultur, zeitgenössische Kunst oder Klostergeschichte: Die LWL-Museen bieten vielfältige Möglichkeiten, Kultur barrierefrei zu erleben. Sie schaffen Räume der Begegnung für alle Menschen – ob mit oder ohne Behinderung, jung oder alt. Neben Tastführungen, mehrsprachigen Rundgängen und Angeboten in Deutscher Gebärdensprache ermöglichen Museums-Apps und Multimedia-Guides mit inklusiven Elementen individuelle und interaktive Entdeckungstouren durch die Ausstellungen. Hefte in Leichter Sprache vermitteln verständlich und mit vielen Bildern die wichtigsten Informationen zu den LWL-Museen. Auch von zu Hause oder unterwegs lassen sich die LWL-Museen entdecken: Mit regelmäßigen Online- und Telefonführungen bleibt der persönliche Austausch trotz räumlicher Distanz möglich.

LWL-Museen im Überblick in Leichter Sprache

LWL-Museen im Überblick in Leichter Sprache

Westfalen-Lippe

Die LWL-Museen ermöglichen durch zahlreiche Angebote einen weitgehend barrierefreien Zugang zu den Museumsgeländen und Ausstellungen. In dem Heft LWL-Museen im Überblick finden Sie genauere Informationen zu den Kultur-Angeboten der jeweiligen LWL-Museen. Hier finden Sie auch Auskunft darüber, welche Hilfen Ihnen vor Ort zu Verfügung stehen, z.B. Rollstühle zum Ausleihen.Mit dem Heft in Leichter Sprache können sich alle Menschen schnell und einfach über die Museen informieren.