DDR-Architektur und gelebte Inklusion: Berlinische Galerie zeigt Werkschau zu Josef Kaiser
Ab dem 28. August 2026 widmet die Berlinische Galerie dem Architekten Josef Kaiser eine umfassende Sonderausstellung unter dem Titel „Josef Kaiser. Bauen für die DDR“. Der Gestalter prägte das architektonische Bild der DDR nachhaltig und erlangte unter anderem mit seinen Entwürfen für das Kino International an der Berliner Karl-Marx-Allee internationale Bekanntheit. Erstmals beleuchtet die Schau Kaisers Leben und Schaffen im Kontext politischer wie ästhetischer Spannungsfelder anhand historischer Pläne, Fotografien, Filmaufnahmen und Architekturmodelle.
Die feierliche Vernissage in Berlin findet am Donnerstag, 27. August 2026, um 19:00 Uhr statt. Um allen Interessierten den Zugang zu ermöglichen, werden sämtliche Eröffnungsreden simultan in Deutsche Gebärdensprache (DGS) übersetzt.
Barrierefreies Vermittlungsangebot und DGS-Führungen
Die Sonderausstellung wird durch ein inklusives Bildungs- und Vermittlungsprogramm begleitet, das unter anderem speziell konzipierte Führungen in Deutscher Gebärdensprache umfasst.
Zudem ergänzt die Berlinische Galerie ihr inklusives Angebot im Rahmen der Langen Nacht der Museen am 29. August 2026: Veronika Kranzpiller und Sieglinde Lemcke laden Gehörlose und DGS-Nutzerinnen und -Nutzer zu einem Dialog ein, der ausschließlich in Deutscher Gebärdensprache geführt wird und sich der aktuellen Ausstellung „Marc Brandenburg. 20th Century Debris“ widmet.