03.06.2026 | Quelle: PARAVAN GmbH | Anke Leuschke

Para Ski alpin Team zu Gast bei Paravan: Fokus Mobilität

Para Ski alpin Team zu Gast bei Paravan: Fokus Mobilität
Das Deutsche Para Ski alpin Team zu Besuch im Paravan Mobilitätspark in Aichelau: Athletinnen, Athleten und Trainer informieren sich über die neuesten Möglichkeiten der Fahrzeuganpassung. | © PARAVAN GmbH

Tags: #Behindertengerechte Fahrzeuge #Paravan #Mobilität

Austausch über Mobilität und Spitzensport

Das Deutsche Para Ski alpin Team, angeführt von Olympiasiegerin Anna-Lena Forster und Bundestrainer Justus Wolf, hat den Paravan Mobilitätspark in Aichelau besucht. Bei dem Treffen standen der persönliche Dialog und die zentrale Bedeutung von selbstbestimmter Mobilität für ein aktives Leben sowie den Erfolg im Spitzensport im Vordergrund.

Bereits zum zweiten Mal stand Paravan dem Deutschen Skiverband in diesem Jahr bei der Organisation des FIS Para Alpine Ski World Cups am Feldberg als Partner zur Seite. Der Besuch in Aichelau unterstreicht die gemeinsame Motivation, den paralympischen Leistungssport zu stärken und Barrierefreiheit sowie gesellschaftliche Teilhabe aktiv zu fördern.

Während einer Führung durch den Mobilitätspark präsentierten Luca Arnold und Alexander Nerz vom Paravan-Team die vielfältigen Facetten der Mobilitätswelt und zeigten individuelle Lösungen für Fahrzeugumbauten auf. Die Wintersportlerinnen und -sportler nutzten den Rundgang für einen intensiven Erfahrungs- und Meinungsaustausch.

Nächster Halt: Freiheit mit Paravan

Nächster Halt: Freiheit mit Paravan

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„Wenn ich nicht die Option Auto habe, bin ich extrem eingeschränkt. Das bedeutet unglaublich viel Lebensqualität“, sagte Anna-Lena Forster. Die 30-Jährige gewann bei den vergangenen Paralympics vier Medaillen, darunter zweimal Gold. Für Training, Wettkämpfe und Reisen sei individuelle Mobilität im Leistungssport unverzichtbar: „Ohne Auto komme ich zu keinem Training. Wir haben so viel Material dabei – anders funktioniert es kaum.“

Bundestrainer Justus Wolf unterstrich ebenfalls, wie essenziell eigenständige Mobilität im Profisport ist, und bedankte sich für das Engagement des Mobilitätsdienstleisters. „Ohne dieses Sponsoring könnte der Weltcup am Feldberg gar nicht stattfinden“, sagte Wolf. Durch die Partnerschaft könne unter anderem die mediale Begleitung im Fernsehen realisiert werden. „So wird die Leistung der Athletinnen und Übergangenen sichtbar und in die Öffentlichkeit getragen.“

Ein besonderes Highlight wartete zum Ende des Besuchs: Die Gäste durften selbst ausprobieren, wie sich ein Auto per Joystick steuern lässt. An der Seite von Fahrlehrer Ralf Buhmann nahmen die Teammitglieder im speziellen Paravan Fahrschulauto Platz – ein bleibender Eindruck, der dem Team sicherlich noch lange im Gedächtnis bleiben wird.

Die nächste Auflage des FIS Para Alpine Ski World Cups am Feldberg ist für den 14. und 15. Januar 2027 geplant.