Kooperation von immer-mobil und Sozialverband: Mehr Bewegungsfreiheit für 13-Jährigen
Ein Weg zur Schule von rund zwei Kilometern gehört für die meisten Jugendlichen zum Alltag. Für den 13-jährigen Gabriel K., der mit einer schweren Behinderung sowie einer Form von Epilepsie lebt, stellt diese Distanz jedoch eine tägliche Hürde dar. Durch eine gemeinsame Hilfsaktion der Caritas der Erzdiözese Wien und der Marke immer-mobil erhält der Junge nun einen Elektrorollstuhl, der ihm zu erheblich mehr Autonomie und Lebensqualität verhilft.
Der alltägliche Schulweg bedeutete für Gabriel bislang eine immense physische Kraftanstrengung. Dadurch erreichte er das Klassenzimmer oft schon entkräftet und musste später noch die Heimreise bewältigen. Der gespendete immer-mobil 140 verringert diese körperliche Anstrengung maßgeblich und vereinfacht den Hin- und Rückweg spürbar. Parallel dazu gibt der Elektrorollstuhl dem Jugendlichen die Option, seine Alltagsabläufe eigenständiger zu bewältigen und aktiver am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Das Hilfsmittel bringt zudem für das gesamte familiäre Umfeld eine spürbare Entlastung im Alltag.
Eigenständigkeit im Alltag zurückgewinnen
Die Vorbereitung dieser Unterstützung erfolgte in Kooperation mit der mobilen Flüchtlingsberatung der Caritas, die Gabriels Familie bereits seit längerer Zeit betreut und auf die akute Problematik aufmerksam gemacht hatte. „Mobilität bedeutet Teilhabe und Selbstbestimmung. Wir freuen uns sehr, gemeinsam mit der Caritas dazu beitragen zu können, dass Gabriel künftig wieder ein Stück unbeschwerter und unabhängiger unterwegs sein kann“, sagt Bettina Haberl, Marketingleiterin von immer-mobil.
Angelina Percsy, Teamleitung der Mobilen Flüchtlingsbetreuung der Caritas, freut sich: „Wir erleben täglich, mit welchen Herausforderungen geflüchtete Familien ihren Alltag meistern müssen. Besonders belastend ist die Situation, wenn Kinder mit einer Behinderung oder Erkrankung leben und notwendige Hilfsmittel fehlen. Umso schöner ist es zu sehen, was konkrete Unterstützung hier bewirken kann: Der neue Rollstuhl schenkt Gabriel mehr Freiheit und die Möglichkeit, sein Leben unabhängiger zu gestalten. Gleichzeitig eröffnet er ihm und seiner Familie neue Perspektiven für die Zukunft. Wir danken immer-mobil für diese wertvolle Spende, die das Leben der Familie nachhaltig zum Positiven verändert.“
Praktische Unterstützung im Alltag
Der bereitgestellte immer-mobil 140 überzeugt durch seine unkomplizierte Bedienung, eine kompakte Konstruktion und seine hohe Praxistauglichkeit. Über vielfältige Anpassungsmöglichkeiten lässt sich das Hilfsmittel optimal auf die Erfordernisse des jungen Fahrers abstimmen. Mit einer Reichweite von maximal 45 Kilometern lässt sich der immer-mobil 140 binnen einer Sekunde rasch zusammenklappen. So lässt er sich im Schulgebäude platzsparend abstellen oder problemlos bei Familienausflügen transportieren.
Für das Unternehmen immer-mobil reicht das Engagement weit über die reine Übergabe eines Hilfsmittels hinaus. Die Aktion unterstreicht die Überzeugung, dass Barrierefreiheit gerade für die jüngere Generation ein zentraler Faktor für Selbstbestimmung, soziale Integration und Lebensfreude ist. „Wir erleben immer wieder, welche enorme Bedeutung Mobilität für die Lebensqualität eines Menschen hat“, sagt Bettina Haberl.
Gemeinsames gesellschaftliches Engagement
Das Zusammenwirken von Caritas und immer-mobil demonstriert, wie Wirtschaft und soziale Träger Hand in Hand zielgerichtete Hilfe leisten können. Für Gabriel bringt diese Unterstützung spürbare Verbesserungen: Er bewältigt den morgendlichen Schulweg mit deutlich weniger Aufwand, gewinnt persönliche Eigenständigkeit und erhält ein Stück unbeschwerte Jugend zurück.