Reisen mit Pflegebedarf: Der Reisemaulwurf e.V.

Reisen mit Pflegebedarf: Der Reisemaulwurf e.V.
Auszeit, Erholung und Urlaub für Pflegebedürftige und sorgende Angehörige. | © Reisemaulwurf e.V. | André Scholz

Reisemaulwurf e.V.

André Scholz


Der Reisemaulwurf e.V. ist ein gemeinnütziger Verein aus Berlin, der sich seit 2016 der Unterstützung von Menschen mit Hilfe- oder Pflegebedarf sowie pflegenden Angehörigen widmet. Das Ziel des Vereins ist es, Erholung, Auszeiten und Reisen wieder in den Fokus zu rücken und diese konkret planbar zu gestalten. Besonders in belastenden Lebensphasen bietet der Reisemaulwurf die notwendige Orientierung, Beratung und Ermutigung, um passende Angebote zu finden und Hürden abzubauen.

Die Arbeit des Vereins gliedert sich in vier zentrale Aufgabenbereiche:

  1. Individuelle Beratung: Es erfolgt eine unabhängige Beratung zu Reiseideen, Rahmenbedingungen und den ersten Schritten hin zu einer Auszeit.
  2. Sichtbarkeit im Tourismus: Der Verein macht die spezifischen Bedarfe der Zielgruppe im Tourismussektor sichtbar und setzt sich für deren Berücksichtigung ein.
  3. Netzwerkarbeit: Der Reisemaulwurf vernetzt Betroffene und Angehörige mit Pflegeberatungen, Verbänden, sozialen Trägern sowie touristischen Anbietern.
  4. Sensibilisierung: Das Thema Reisen trotz Pflegebedarf wird kontinuierlich auf die gesellschaftliche und politische Agenda gesetzt.

Ergänzend zur persönlichen Beratung bietet das Portal reisemaulwurf.de eine Vielzahl an Anregungen, Kontakten und Hinweisen zu geeigneten Erholungsmöglichkeiten.

Hinter dem Reisemaulwurf e.V. steht der Berliner André Scholz. Als gelernter Altenpfleger und Pflegeberater in einem Pflegestützpunkt erlebt er seit vielen Jahren, wie sehr Menschen mit Hilfe- oder Pflegebedarf und pflegende Angehörige Entlastung, Erholung und schöne Erlebnisse brauchen – und wie oft der Gedanke an Urlaub im belastenden Alltag untergeht. Aus dieser Praxiserfahrung heraus gründete er 2016 den Verein, der bis heute überwiegend ehrenamtlich getragen wird und dazu beiträgt, dass Teilhabe auch in Pflegesituationen selbstverständlicher wird.